Gemeinde Landensberg, Kirchweg 2, 89361 Landensberg

Landensberg

Die Gemeinde Landensberg liegt in 500m Meereshöhe auf einem Höhenriegel nördlich der alten Römerstraße von Augsburg - Zusmarshausen - Günzburg, etwa der heutigen B10 und ostwärts der Glött.

Urkundlich erwähnt ist Landensberg erstmals 1293. Die historische Entwicklung der Gemeinde Landensberg wird ausführlich in einem von Anton Kindig 2009 herausgegebenen Heimatbuch beschrieben. Das Heimatbuch ist über den Ersten Bürgermeister erhältlich.

Die Gebietsreform um 1970 brachte tiefgreifende Veränderungen: Die Schule wurde nach Röfingen und Burgau abgezogen. Mit Wirkung vom 1.April 1971 wurden Landensberg und Glöttweng zur neuen Gemeinde Landensberg zusammengelegt. Landensberg besitzt eine eigene Wasserversorgung, die Anfang Oktober 1971 eingeweiht wurde. Gleichzeitig erhielt die Gemeinde Ihr Wappen.

Das Neubaugebiet im Bereich der früheren "Weiherhof-Felder" brachte eine starke Erweiterung der Siedlungsmöglichkeiten in der Gemeinde. So verzeichnete der Gemeindeteil Landensberg 1987 an die 397 Einwohner. Somit konnte auch eine Teile-Grundschule im Herbst 1987 wieder im früheren Schulhaus in Glöttweng eröffnet werden.

Der Gemeindeteil Landensberg verzeichnet heute 474 Einwohner und 245 Haushalte. Geprägt ist die Gemeinde als Wohnsiedlung für den wirtschaftlichen Einzugsbereich Burgau, Jettingen/Scheppach und Günzburg und von landwirtschaftlichen Betrieben und einigen klein/mittelständischen Betrieben.

Die Gemeinde Landensberg mit seinen Fluren und Wäldern gehört zum Naturpark Augsburg westliche Wälder.  

Das Ortszentrum (Ortsstrasse) zählt zu den wenigen noch im Urzustand erhaltenen Angerdörfern im Schwäbischen.